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Navigation SeiteninhaltWie Perlen auf einer Kette, bilden alle amtlichen Höhenfestpunkte ein Netz von Nivellementlinien die das Land überziehen. Bezugspunkt für alle Höhenbestimmungen in Bayern und Deutschland ist der Amsterdamer Pegel, der den mittleren Wasserstand der Nordsee repräsentiert.
Die Höhe eines Punktes, ist sein Abstand zu der physikalischen Bezugsfläche (dem sogenanntenGeoid), die durch den Nullpunkt des Höhensystems verläuft. Sie ist somit der unter dem Festland fortgesetzt gedachte mittlere Meeresspiegel. Das zur Zeit noch gültige Höhensystem für Bayern sind Höhen über Normal Null (NN) mit dem Status 100. Dieses Höhensystem soll demnächst durch Höhen über Normalhöhennull (NHN), Status 160, abgelöst werden.
Bereits 1801, direkt nach Gründung des Topographischen Bureaus, wurde mit dem Aufbau desLagefestpunktfeldes begonnen. Verbesserte Beobachtungs- und Messverfahren, sowie steigende Genauigkeitsanforderungen führten dazu, dass im laufe der Zeit unterschiedliche Lagebezugssysteme definiert wurden.
Für Bayern sind 3 Koordinatensysteme von Bedeutung:
Steigende Genauigkeitsanforderungen zu Höhenangaben von Nivellementpunkten, setzen eine verbesserte Erfassung des Verlaufs der physikalischen Bezugsfläche voraus. Zur Verfeinerung der Berechnungsmethoden werden Schwerewerte entlang der Nivellementlinien benötigt. Seit 1978 wurden über 11500 Punkte bestimmt, die das Schwerenetz bilden.
Die Daten der Höhen- und Lagefestpunkte (Grundnetzpunkte) können auch im kostenpflichtigen BayernViewer-plus abgerufen werden.
Weitere Informationen zum BayernViewer-plus und Registrierung unter
http://www.geoportal.bayern.de